Portugal Jänner 2019
Labrador Retriever aus den Donauauen
Liesi‘s erste Workingtest nach der Welpenpause Liesi‘s erste Trainings MItte Jänner war‘s soweit. Wir waren zu einem 2-Tage Training eingeladen. Ich habe Liesi so noch nie erlebt, vor Freude ist sie Stefan und mir förmlich „um den Hals gefallen“. Wir waren in der Novice-Gruppe eingeteilt und schon bals stellte sich auch heraus, dass Krisztian, unser Trainer die richtige Entscheidung getroffen hatte. Das halbe Jahr Welpenpause war nicht spurlos an Liesi vorbei gegangen. Die Idee gemeinsam mit Stefan und Flo und einem dritten Teampartner zum Austrian Cup anzutreten, ließen wir schnell wieder fallen. Ab Liesi‘s Läufigkeit Mitte Februar mutierte mein draufgängerisches Liesal zu einer „Ich macheallesrichtig-Hündin, wenn du mir es genau sagst“ und wir tappten beide in eine Frustrationsspirale, die ich vorerst, obwohl in Konfliktspiralen geschult, so nicht erkannte. Zugegeben ist auch schwer, neben Stefan und Flo positiv heraus zu leuchten, denn Flo mit ihren 9 Jahren ist sowas von sicher und fit und motiviert. Enge Winkel, Voll-Blinds, lange Strecken, lieb aber doch korrigieren…. und plötzlich lief Liesi nicht einmal mehr auf ein Marking. …um nichts falsch zu machen. Es dauert eine Zeit, dass ich auch verstand, dass dieses Verhalten ortsgebunden war. Zurück zum Start, statt Blinds Memories und die dann am nächsten Tag als Blind wiederholen, und vor allem viel Spaß machten mir 3 Tage vor dem WT Prag Mut, um doch zu starten. 9.Platz 61/80 Punkten trugen viel zu unserem Selbstvertrauen bei, und eine Woche später meisterten wir am 22.3.25 in Hirt unseren 2. Workingtest Novice in diesem Jahr mit dem 6. Platz. Als Trainerin hab ich mir in den letzten Wochen viele Webinare und Videos angesehen, von erfolgreichen Größen, wie Tucker Monday (Winner Championship24) alle arbeiten mit Vertrauen und Memories, und wenig Vollblinds. Ich verstehe also die neue Moderichtung „da schicke ich meinen Junghund schon auf ein Blind“ überhaupt nicht. Es erzeugt nur Druck, und kein vertrauen in sich selbst. Aus dem 3- Mäderl wurde ein 4-MäderlHaus, aber wir haben das schon gut im Griff!