Mira in Korsika
2017
5.6.2017 WT Open in St. Florian ... der Tag, zwischen GANZ OBEN und GLEICH DAHINTER TIEF UNTEN
Nachdem ich ja die Möglichkeit hatte, 2 Tage lang die Workingtestaufgaben der Richter Boye Rassmusen, Danny Frazer, Bruno Julien und Beppe
Masia zu beobachten, war klar, dass die Klasse Open herausfordernd sein wird.
Unsere Station begann bei Boye mit einer interessanten Wasserübung. Zuerst ein Marking in den dichten Bewuchs, gleich angrenzenden an den
Fluss und danach wurde 50 m entfernt in Richtung gegenüberliegendes Ufer geschossen. Du musstest deinen Hund übers Ufer schicken, nicht
im angrenzenden dichten Bewuchs verlieren, und an der Uferkante ins Wasser auf das Dummy leiten. Mira und ich waren die 2. und wurden fürs
HANDLING von den Wartenden sehr gelobt.
Bei Station 2 angekommen, merkte man sofort die gespannte Stimmung. Die Warteschlange war groß. Bruno Julien hatte sich eine sehr
schwierige Übung am Felde ausgedacht, und gab den Teams genug Zeit.
Stefan meint, es waren gute 200 m Entfernung, zuerst wurde ein Marking an die Kante eines Dinkelfeldes geworfen, das für die Hunde kaum
sichtbar war, da das Kleefeld, in dem wir standen schon sehr hoch war, die meisten mußten einweisen. Und danach als der Hund zurücklief,
wurde für den Hund unbemerkt ein Dummy vom 2. Helfer, der nochmals 10 m weiter hinten stand in gerader Linie ca. 50 m in gerader Linie ins
Kleefeld geworfen, das der Handler markieren mußte. Vor mir waren Spitzenhandler, denen diese Übung alles abrang, es wurde gepfiffen, von
den Hunden ratlos nachgefragt, und zu zahlreichen 0ern führte.
Mira!!!! begann und als wir die Übung beendeten ernteten wir von Bruno Julien ein großes Lob, und von den Wartetenden Applaus.
Sie lief schnurstacks auf das Marking, ein Stopppfiff reichte, als sie etwas zu weit war, sie drehte sich um “Ahja, da ist es ja” und brachte das
Dummy was Bruno ein bewunderndes “WOW” wert war, und er mir auch aufgeregt zu verstehen gab “Jetzt gut aufpassen, du mußt
markieren,...weißt du wohin es geflogen ist??” Ja und Mira brachte auch hier eine Glanzleistung.
Ich hätte wahrscheinlich mit meiner Euphorie nicht gleich zur nächsten Station 3 gehen sollen, wo ja keine Wartenden waren, da sich alles bei
Bruno staute.
Eine Marking vom Hochstand am Rand des Windschutzes, ein Blind durch den Windschutz, das zuerst geholt werden mußte. Scheinbar ließen
auch hier viele ihre Haare, denn ich hörte auf Danny beim Windschutz “Push her, push her”, was ich bei meinem Hund noch nie soooft
verwendete.....und ich verlor Mira ausser Sichtweite. Danny Gab mir jede Chance nur Mira suchte verwirrt ausser Sichtweite.....
So schnell geht’s, von Super auf 0!
30.4. 2017 Workingtest Open “ Hirter Trophy” “SEHR GUT” Platz 14
Egal, ob wir plaziert gewesen wären , einen guten oder schlechten Platz errungen hätten,
es war ein Workingtest, wo man sich zu Hause gefühlt hatte.
Man spürte mit wieviel Liebe die
Vorbereitungen seitens der Reviergeber
vorbereitet wurden, es herrschte gute
Stimmung und am Sonntag auch noch
schönes Wetter. Vormittags in der
Klasse Intermediate bestanden 5/23 in
der Open bestanden 25 /30.
Besonders schön fand ich die Übung bei
Filip Bollen vom Gelände her, es war
eine Doppelübung , einer mußte ein
Marking holen, der andere das
beschossene Blind. Punkte kostete uns
die Übung 4 bei Herbert Kaserer, eine
gefinkelte Übung in schwerem Gelände, wo
zuerst ein flintenbeschossenes Blind von der Wiese in den Waldrand gearbeitet wurde,
danach mit steilem Anstieg mußte eine Markierung geholt werden, und der Wald gleich
daneben war absolutes Tabu. Im nachhinein hätte ich Mira dort besser handeln müssen,
19.3. 2017 Workingtest Open in Oberpullendorf mit “SEHR GUT”
gemeistert
Nach unserer Bruchlandung in Sopron freuten wir uns schon auf den Workingtest in
Oberpullendorf. Das Wetter war besser als vorausgesagt, und das Revier wurde als sehr
abwechslungsreich beschrieben. Ich war mit Käthe und Please in der selben Gruppe . Wir
starteten bei Station 2 bei Jacques Monscavoir (F), der uns lächelnd und sehr freundlich begrüßte. Die Übung
bestand aus einem
sehr langen Marking, während Mira auf das Marking lief, fiel zu linker Seite noch ein Marking mit Schuß. Und die Helferin gab und zu verstehen,
dass wenig Pfeifen erwünscht wäre. Das war ja beim langen Marking kein Problem, aber das 2. hatte sie wie Please vor ihr, nicht wirklich
markiert, und es dauerte einige Zeit bis Mira das zweite Marking, nachdem ich sie davon überzeugen konnte, doch links abzubiegen, im
Alleingang fand, da ich sie in dem Gebiet nicht sehen konnte.
Weiter gings zu Station 1 mit Guy Matter (CH) auch ein Garant für Freundlichkeit. Es hat schon etwas, wenn man zu einer Station kommt,
sowieso nervös ist und durch ein Lächeln aufgeheitert wird.
Die Übung bestand aus 2 Blinds, die im 10 m Abstand im Gebüschwerk versteckt waren, es wurde einmal geschossen. Welches als erstes geholt
wurde, war egal. Mira holte als erstes das kürzere, deshalb mußte ich sie mit einem VORAN pushen, und schon war das nächste gebracht.
Nach einem längeren Fußmarsch erreichten wir Station 4 mit Fille Exelmans (B), mit der wir nach gut beschriebenen Plan fortsetzen mußten.
Eine Markierung am Feld in recht kurzer Distanz mußte zuerst geholt werden, und danach in genauer Linie ca 100m war ein Blind zu holen, das
Mira ziemlich missmutig mit rechts abbiegen und wiederholtem Einweisen erst brachte.
Unsere letzte Station 3 bei Barbara Bachleitner (Ö) fand ich echt gut.
Zuerst wurde in ca. 100 m eine Markierung geworfen, die mußte geholt werden, während
Mira zurückkam, fiel zu ihrer rechten Seite ein Schuß und eine Ablenkungsmarkierung fiel.
Aber als zweitens mußte genau in der Höhe der Ablenkungsmarkierung gegenüber ein
Blind unter einem Gebüsch geholt werden. Mira wollte sich nicht wirklich ganz auf das
Blind einnorden lassen, sondern lief gerade in Richtung Ablenkungsmarkierung, ließ sich
dann aber von dem Rechtsabbiegen überzeugen, nur hatte ich sie etwas zu kurz gestoppt,
und mußte nochmals mit Voran schicken.
Von 30 Startern hatten 27 bestanden, und so etwas kann man nicht planen:
Käthe, Petra und ich hatten die gleichen Punkte 65 / 80 und mit SEHR GUT bestanden.
Training mit Krisztian Sosztarich, mein Trainer seit 2026 bis jetzt
Labrador Retriever aus den Donauauen